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Wertewissenwandel/0619

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Intro


Ausgabe Juni 2019
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Liebe Leserinnen, liebe Leser, 

die virtuelle Brille soll die Urlaubsreise ersetzen, das Auto findet irgendwann vielleicht von alleine seinen Weg und ein Pflegeroboter passt zukünftig auf Oma auf.

Diese Gadgets sollen unser Leben verändern oder zumindest irgendwann einmal noch spannender, bequemer und cooler machen. Schließlich ist schon heute ein Leben ohne technische und digitale Innovationen für viele von uns gar nicht mehr vorstellbar. Und in Zukunft wird es davon sicherlich noch viele weitere geben.

Eine Neuerung nach der nächsten - Innovation als Garant für ein besseres Leben, so lautet oftmals das Heilsversprechen. Aber ist eine neue Geschmacksrichtung beim Müsli oder das neue Design der Handyhülle tatsächlich eine Innovation, wie es uns viele Unternehmen verkaufen wollen?

Wann ist denn eine Innovation auch tatsächlich eine Innovation? Und welche Innovationen brauchen wir - welche dafür eher nicht?

Vor diesem Hintergrund wagen wir einen Blick in die Zukunft und haben uns mit zwei Experten über die Trends und Entwicklungen von morgen ausgetauscht. Inspiriert durch das Gespräch sind wir zudem selbst auf Zeitreise gegangen und haben uns unseren Alltag im Jahr 2040 vorgestellt.

Erstrebenswert? Ich weiß es nicht, aber vielleicht müssen wir manches dann doch einfach auf uns zukommen und uns von den Trends von morgen überraschen lassen.  

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen alles Gute für die Zukunft, 

Ihre Anja Lothschütz
Gründerin der WerteWissenWandel-Akademie


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Liebe Leserinnen, liebe Leser,  

wussten Sie, dass schon Charles Darwin, britischer Naturforscher und Begründer der Evolutionstheorie, sagte:

“Es ist nicht die stärkste Spezies, die überlebt, auch nicht die intelligenteste. Es ist diejenige, die sich am ehesten dem Wandel anpassen kann“.

Damit  stellte er bereits im frühen 19. Jahrhundert eine These auf, die aktueller nicht sein könnte.  

Immer wieder und von allen Seiten heißt es: Wir müssen uns auf einen Wandel vorbereiten. Wir leben mitten in einem Wandel. Um den Wandel, der uns bevorsteht, meistern zu können, muss ein Umdenken stattfinden. Wir müssen innovativ denken, innovativ handeln. Das scheint uns gut zu gelingen, gilt Deutschland doch schon seit Jahren als wahrer Innovationsweltmeister und führt regelmäßig die Listen der innovativsten Länder Europas an. Zu diesem Schluss kam im vergangenen Jahr zumindest das Weltwirtschaftsforum (WEF) in seiner jährlichen Studie zur Wettbewerbsfähigkeit. Anhand von zehn Kriterien stellte das WEF fest, dass Deutschland die besten Voraussetzungen biete, um innovative Prozesse von der Idee bis zur Vermarktung zu bewältigen.  

Von der Idee bis zur Vermarktung. Ein wichtiger Aspekt, wird deutschen Erfindern und Gründern im eigenen Land doch gerne vorgehalten, unzählige Ideen zu entwickeln, wirklich notwendige Innovationen aber nicht zu realisieren. Doch welche Innovationen sind eigentlich tatsächlich notwendig - und wer legt fest, was gerade im Trend ist? Innovationen und Trends sind jedenfalls keine „Eintagsfliegen“, viel mehr sind sie Tendenzen und Entwicklungen, die unsere Gesellschaft über einen bestimmten Zeitraum hinweg prägen und beeinflussen. Und während Trends wie bunte Karohosen oder lilafarbener Lippenstift eben manchmal nur einen Sommer lang überleben, bewegen unsere Gesellschaft Themen wie Klimawandel, Globalisierung und Nachhaltigkeit, die ebenso als Trendthemen bezeichnet werden können, über viele Generationen hinweg. Sie erfordern von uns jede Menge Innovationskraft, damit wir die Herausforderungen und Möglichkeiten, die sie uns bieten, bewältigen und ergreifen können.  

Doch keine Sorge, so beeindruckend und teilweise (über)fordernd zugleich die Debatten um den großen Wandel unserer Zeit auch anmuten, so lange wir uns mit Trends und Innovationen offen und konstruktiv auseinander setzen und die notwendigen Schritte gehen, werden wir, wie Darwin es so wunderbar dramatisch formulierte, sicherlich überleben.

Beginnen können Sie damit noch hier und heute, indem Sie unseren aktuellen #mehrWERT lesen. Der erste Schritt zur Anpassung kann so einfach sein! Oder was meinen Sie?

Wir lesen voneinander, 

Ihre Carolin Walther-Wilkening
Chefredakteurin
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#Innovationen

In der Mai-Ausgabe des #mehrWERTs haben wir nachgefragt: Was ist Ihre Vision?

Wir haben Ihnen spannende Persönlichkeiten vorgestellt, die sich engagieren, etwas bewegen und ihre Ziele mit Leidenschaft und Ehrgeiz verfolgen.

In unserer Juni-Ausgabe wollen wir nun hinterfragen:
Was bedeutet es eigentlich für jeden einzelnen von uns, innovativ zu sein? Was sind Innovationen und wer braucht sie wofür? Und wie werden Trends erforscht?

Schließlich sind sowohl Innovationen als auch Trends die Basis für Visionen. Denn wenn keiner zuhört und wenn niemand nachfragt, wie realistisch und wie notwendig sind unsere Visionen dann?

Schlagwörter wie Digitalisierung, Globalisierung und Klimawandel beschäftigen nicht nur Politiker oder Unternehmer, sondern unsere gesamte Gesellschaft. Und noch dazu gehen uns Themen wie diese alle etwas an. Ein Umdenken muss also her. Es ist Zeit für neue Visionen, für einen Wandel.

Oder findet der Wandel längst schon statt?

Doch was müssen wir tun, was müssen wir beachten, um dem Wandel unserer Zeit gerecht zu werden?

Gemeinsam mit unseren Interviewpartnern Dr. Eike Wenzel und Prof. Dr. Klaus Gourgé haben wir uns Gedanken gemacht - über Innovationen, Trends und darüber, vor welche Herausforderungen sie uns stellen.
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„Zukunftpassiert. Doch uns fehlen oft die Werkzeuge, zu verstehen, wann und wie sich das Neue ankündigt. […] Unser Ziel ist es, Unternehmen mit Perspektivwissen auszustatten, das Führungskräfte wieder in die Lage versetzt, aktiv zu handeln und wirtschaftliche Zukunft zu gestalten.“

Unser Interviewpartner Dr. Eike Wenzel gilt als einer der renommiertesten deutschen Trend- und Zukunftsforscher. Bereits seit Ende der 1990er Jahre arbeitet er als Publizist und Autor und veröffentlichte zahlreiche Werke zum Thema Gedächtnis und Film. Für das von Trend- und Zukunftsforscher Matthias Horx gegründete Zukunftsinstitut war Eike Wenzel von 2002 bis 2004 als Redakteur und seit dem Jahr 2004 schließlich als Chefredakteur tätig.  

2011 gründete er das Institut für Trend- und Zukunftsforschung (ITZ). In Kooperation mit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg betreibt das Institut wissenschaftliche Trendforschung. Seit dem Wintersemester 2016 / 2017 ist Herr Wenzel zudem Leiter des Master-Studiengangs „Trend- und Nachhaltigkeitsmanagement“ an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt in Nürtingen-Geislingen.

Als Chefredakteur des Newsletters „Megatrends“ und als Mitglied des Nachhaltigkeitsrates der Baden-Württembergischen Landesregierung ist Herr Wenzel somit ein echter Experte auf dem Gebiet der Trend- und Zukunftsforschung.

https://www.zukunftpassiert.de/
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„Wir wollen zukunftsfähiges Denken fördern. Dazu gehört neben Fragen des nachhaltigen Wirtschaftens vor allem ein vertieftes Verständnis für die anstehende Transformation unserer Wirtschafts- und Lebenswelt.“ 

Auch unser zweiter Interviewpartner ist ein ausgewiesener Experte auf dem Gebiet der Trend- und Zukunftsforschung.

Prof. Dr. Klaus Gourgé lehrt und publiziert zu Themen wie Normatives Management, Corporate Responsibility und Zukunftsfähige Markenführung.

Er hat eine Professur an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen – Geislingen und leitet dort seit 2016 das berufsbegleitende MBA-Programm „Trend- und Nachhaltigkeits-Management“.

https://www.hfwu.de/studium/studienangebot/tnx/
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Trends kommen und gehen. Manche von ihnen finden wir gut, andere wiederum verstehen wir nicht oder lehnen sie gar ab. Und doch sind einige Trends eben nicht nur kurzfristige Phänomene, die einen Sommer lang überleben und anschließen schnell in Vergessenheit geraten - manche Trends sind so bedeutend und wirken so multidimensional, dass sie unser Leben, unsere Handlungen und unser Denken nachhaltig beeinflussen. Die Rede ist dann von sogenannten Megatrends.

Doch was ist das eigentlich, so ein Megatrend?  

Megatrends sind langfristige Wandlungsprozesse, die jedes Individuum und damit letztendlich unsere gesamte Gesellschaft über eine längeren Zeitraum hinweg prägen. Sie kommen nicht einfach, sie entwickeln sich. Langsam und konstant. Dabei wirken sie nie eindimensional, sondern sind vielfältig und bedingen und beeinflussen sich gegenseitig. Sie stellen uns vor Herausforderungen, auf die wir reagieren müssen und bieten Lösungen, die wir brauchen, um den Wandel unserer Zeit tragen zu können. Noch dazu wirken Megatrends zeitgleich in jeglichen gesellschaftlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Bereichen und verstärken somit ihre Wirkung auf allen Ebenen.
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Wissen
Wissen bedeutet Macht. So war das jedenfalls früher einmal. Heute ist Wissen wichtiger denn je. Ganz unabhängig vom sozialen Status können wir es uns auf vielen verschiedenen Kanälen aneignen. Denn schon längst ist Wissen zu einem Gemeingut geworden. Demnach ist es eines der wichtigsten Instrumente, um sich in unserer Gesellschaft behaupten und weiterentwickeln zu können.
  
Urbanisierung
Immer mehr Menschen leben in Städten, die sich zunehmend vergrößern. Umso wichtiger ist es, Mittel und Möglichkeiten zu entwickeln, um sich miteinander vernetzen und den urbanen Raum, der stetig wächst, bestmöglich nutzen zu können: nicht nur als Lebensraum, sondern vor allem auch als Ort der Mobilität und der Konnektivität.  

Konnektivität
Konnektivität gilt als einer der wirkungsmächtigsten Megatrends unserer Zeit. Digitale Kommunikationstechnologien ermöglichen es uns, zu jeder Tageszeit mit Menschen überall auf der Welt Kontakt aufzunehmen und uns stetig auszutauschen. Die Kommunikation ohne Grenzen erfordert jedoch oftmals ein Umdenken und eine Anpassung unseres Lebensstils an einen neuen, globalen Rhythmus.  

Individualisierung
Ich statt Wir? In immer mehr Bereichen unseres Lebens haben wir die Wahl und können uns ganz frei entscheiden. Besonders in der westlichen Welt hat der Megatrend Individualisierung deshalb enorme Auswirkungen auf das Zusammenleben in der Gemeinschaft und beeinflusst unser Konsumverhalten, unseren Alltag und unser Wertesystem.  

Neo-Ökologie
Was tun Sie, um Plastikmüll zu vermeiden? Immer mehr Menschen beschäftigen sich mit dieser Frage - wieder. Im Vordergrund steht dabei die bewusste Entscheidung, hochaktuelle Themen wie Klimawandel und Energiewende nicht im privaten, sondern im öffentlichen Raum zu diskutieren und sich für ein Umdenken einzusetzen, welches nicht nur die Gesellschaft an sich, sondern auch die Politik, die Wirtschaft und die Industrie verändert.  

Globalisierung
Die Globalisierung ist in aller Munde - und wird dabei oft als Herausforderung oder gar als Problem wahrgenommen. Und doch umfasst sie vor allem eines - die weltweite Vernetzung von Individuen, Gesellschaften und letztendlich auch von Staaten, die in Zeiten des Wandels für einen unbedingt notwenigen Austausch und die Möglichkeit eines innovativen Miteinanders sorgt.  

Gender Shift
Akzeptanz und Toleranz gelten als die wichtigsten Schlagwörter, wenn es heute darum geht, sich einen Platz in unserer Gesellschaft zu erarbeiten. Welches Geschlecht wir besitzen, rückt dabei immer weiter in den Hintergrund. Stattdessen entsteht eine neue Kultur des Pluralismus, welche uns noch nie dagewesene Möglichkeiten und Chancen bietet.  

Gesundheit
Unsere Gesundheit ist einer der wichtigsten Grundpfeiler eines zufriedenen Lebens. Umso wichtiger ist es, das Bewusstsein für eine gesunde Lebenshaltung zu entwickeln und Körper und Geist sorgsam zu pflegen. Immer mehr Menschen erlangen ein solches Bewusstsein und weiten dieses auf sämtliche Lebensbereiche aus. Somit entstehen neue Erwartungen und zugleich innovative Möglichkeiten, um Gesundheit zu einem Normalzustand zu machen.  

New Work
Wie vereinbaren Sie Ihr Privat- mit Ihrem Berufsleben? Immer häufiger übernehmen Maschinen die Arbeit von Menschen und stellen uns damit vor eine der größten Herausforderungen unseres Daseins: Der Sinnfrage unseres Handelns. Leben wir, um zu arbeiten oder arbeiten wir, um zu leben? Um den Wandel erfolgreich zu meistern, gilt es demnach, neue Form der Erwerbstätigkeit zu entwickeln und die neuen Anforderungen der Arbeitswelt in unser bestehendes Lebensmodell zu integrieren.  

Mobilität
Schlagwörter wie Fortbewegung und Mobilität bedeuten heutzutage vor allem neue Formen des Miteinanders in unserer Gesellschaft. Schließlich steigt unser Mobilitätsbedarf stetig und wird von Megatrends wie der Konnektivität und der Urbanisierung zusätzlich bedingt. Kein Wunder also, dass ständig neue Mobilitätsformen entstehen, durch die wir Grenzen überwinden und zugleich Neues entdecken können.  

Silver Society
Eine weit verbreitete gesunde Lebensführung hat zur Folge, dass immer mehr Menschen immer älter und zugleich vitaler werden. Somit ergibt sich nach dem Renteneintritt oftmals ein weiterer Lebensabschnitt, der es uns ermöglicht, uns auch im hohen Alter noch einmal voll zu entfalten und unser Leben unter anderen Voraussetzungen zu betrachten und zu leben.  

Sicherheit
Krisen, Chaos, Zerstörung - wer aufmerksam die tagesaktuellen Nachrichten verfolgt, gewinnt schnell den Eindruck, in einer unsicheren und unstabilen Zeit zu leben. Das Bedürfnis nach Sicherheit steigt somit und mit diesem Bedürfnis auch die Maßnahmen, die ergriffen werden, um ein sicheres und geordnetes Leben zu führen. Die Folge: Wir leben in einer der sichersten aller Zeiten und sind dennoch oftmals von Verunsicherung geprägt.


Quelle:www.zukunftsinstitut.de








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Was erwartet uns in der Zukunft? Wenn Sie nun an fliegende Autos oder Pauschalreisen ins Weltall denken, müssen wir Sie enttäuschen. Ob und auf welche Art und Weise Sie Ihren Urlaub jemals im All verbringen werden, können wir Ihnen nicht beantworten. Das kann wohl niemand. Und doch gibt es Trend- und Zukunftsforscher, die sich Tag für Tag mit der Entwicklung von Trends und Tendenzen beschäftigen, die unser gesellschaftliches Leben kurz- und langfristig beeinflussen und prägen werden. Ein wichtiges Forschungsvorhaben, welches wichtige Erkenntnisse mit sich bringt - für jeden Einzelnen von uns. Schließlich wollen wir alle dem großen Wandel gewachsen sein, in welchem wir uns bereits seit einigen Jahren befinden.  

Unsere Interviewpartner Dr. Eike Wenzel und Prof. Dr. Klaus Gourgé sind zwei jener Trend- und Zukunftsforscher, die sich mit Transformationen, Trends und einer nachhaltigen Wirtschafts- und Lebensweise beschäftigen. Als Leiter des Master-Studiengangs „Trend- und Nachhaltigkeitsmanagement“ an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt in Nürtingen-Geislingen teilen beide Experten ihr Wissen und ihre Erfahrung mit ihren Studenten und befinden sich mit ihnen in einem ständigen Austausch zu Themen wie Konsum- und Branchentrends oder gesellschaftliche Veränderungsprozesse.

Im Fokus der Lehrinhalte steht jedoch vor allem das Erlangen notwendiger Kompetenzen der Zukunft, anhand derer sich die Studenten ein wissenschaftliches Profil mit einem wichtigen Alleinstellungsmerkmal erarbeiten können. Denn mit der Spezialisierung auf Trend- und Transformationsmanagement sowie Zukunfts- und Nachhaltigkeitsthemen treffen sie einen wichtigen Nerv unserer Zeit.
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Frühzeitige Aufklärung ist besser als nachträgliche Aufarbeitung. Und kostengünstiger noch dazu. Bedeutet übersetzt, dass Bildung manchmal eben nicht nur aufgrund von Innovationen, sondern viel mehr Innovationen auch aufgrund von Bildung entstehen können.

Was sich kompliziert anhört, ist in der Praxis eigentlich ganz einfach umzusetzen. Denn der berufsbegleitende Masterstudiengang von Eike Wenzel und Klaus Gourgé spricht vor allem junge Arbeitnehmer an, die sich in Sachen Zukunftskompetenzen berufsbegleitend weiterbilden möchten. Ein Ansatz, welcher darauf abzielt, Arbeitnehmer für Themen wie Nachhaltigkeit, Trend- und Zukunftsforschung sowie Veränderungsprozesse zu sensibilisieren und sie dazu ermutigt, ihr Wissen in ihrem bestehenden Arbeitsumfeld postwendend in die Praxis umzusetzen - wenn sie die Chance dazu erhalten.

So fördert die Ausbildung eben jener Studenten an der Hochschule in Nürtingen-Geislingen die Innovationskraft unseres Landes auf der Basis von Bildung und Wissen und dient dazu, die richtigen Trends zu verfolgen und die tatsächlich notwendigen Innovationen zu entwickeln. Denn statt Gelegenheiten und Möglichkeiten zu verpassen, können sich Unternehmen durch interne Innovations- und Trendexperten nicht nur einen Wettbewerbsvorteil gegenüber ihren Mitbewerbern verschaffen, sondern etablieren zugleich auch eine moderne und nachhaltige Unternehmenskultur.

Schließlich sind es die eigenen, mit den Kollegen vertrauten Mitarbeiter, die daran arbeiten, Trends und Innovationen einzuführen und langfristig umzusetzen. Eine echte Win-win-Situation also - und das sowohl für lernbereite Arbeitnehmer als auch für ihre Arbeitgeber, die sich langsam aber sicher dem Wandel unserer Zeit anpassen müssen.
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Gründertum - für viele Menschen ein großer Schritt. In die Selbstständigkeit. In die Unsicherheit. In die Freiheit?

Wer gründen möchte, der muss innovativ denken, der braucht eine Idee. Eine richtig gute Idee, mit der sich am besten viel Geld verdienen lässt. Stimmt doch, oder?

Dabei sind es oftmals jedoch nicht nur ihre Ideen und ihre Visionen allein, die Gründern dazu verhelfen, ein Unternehmen aufzubauen, Mitarbeiter zu beschäftigen und Geld zu verdienen, sondern viel mehr Geschick, eine gute Organisation, ein noch besseres Netzwerk und viel harte Arbeit.

Und doch entscheiden sich immer mehr Menschen jeden Alters dazu, ein Unternehmen zu gründen oder sich selbstständig zu machen. Ist das nur ein vorübergehender Trend oder steckt mehr dahinter?
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Wir starten mit einer Prognose:

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Neue Formen der Erwerbstätigkeit werden sich in den kommenden Jahren nicht nur in Deutschland, sondern viel mehr auf der ganzen Welt etablieren und den bestehenden Arbeitsmarkt revolutionieren.  

Unsere Prognose ist nicht neu, viel mehr wird sie durch Modelle wie Homeoffice, Coworking und Teilzeittätigkeiten bestätigt und bewahrheitet sich damit schon heute. „New Work“ ist schließlich nicht umsonst einer der Megatrends, welcher sich unter anderem mit dem Sinn von Arbeit und damit auch mit dem Sinn unseres Handelns beschäftigt. Dabei ist die Sinnfrage für immer mehr Menschen ein entscheidender Faktor bei der Wahl und der Ausübung ihrer Erwerbstätigkeit.

Statt uns festgefahrenen Strukturen und veralteten Hierarchien unterzuordnen, streben wir zunehmend nach agilen Prozessen und flexiblen Arbeitsbedingungen. Und so überrascht es nicht, dass sich im vergangenen Jahr 2018 die bisher rückläufige Grundungstätigkeit in Deutschland wieder stabilisiert hat.

So war es doch vor allem die rekordträchtige deutsche Arbeitsmarktentwicklung der vergangenen Jahre, die eben jenen Gründergeist belastet und geschwächt hat. Ein Zustand, der sich langsam aber sicher ändert. Denn besonders Neugründungen lagen 2018 voll im Trend, wie der KfW-Gründungsmonitor 2019 nun aufzeigt. So bauten ganze acht von zehn Existenzgründer gänzlich neue unternehmerische Strukturen erstmalig auf und dominierten damit die deutsche Gründungstätigkeit des vergangenen Jahres. Und auch der Anteil an weiblichen Existenzgründerinnen stieg um 4% an, was deren Gesamtanteil unter den deutschen Gründern auf 40% anwachsen ließ.
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Fragt man bei selbstständigen Unternehmern oder Freiberuflern nach den Gründen für die Wahl ihres flexiblen und eigenverantwortlichen Arbeitsmodells, so sind es häufig vor allem Unabhängigkeit und Flexibilität, die als ausschlaggebende Argumente für die Existenzgründung genannt werden.

Der Anteil sogenannter Chancengründer, also Gründer, die eine Geschäftsgelegenheit nutzen, blieb, nach Angaben des KfW-Gründungsmonitors 2019, auch im Jahr 2018 unverändert bei 70%.

Die Zahl der Notgründer, die also aufgrund mangelnder Erwerbsalternativen gründeten, nahm hingegen zu. Die Anzahl eben jener Notgründer verzeichnet einen Gesamtanteil der deutschen Gründungstätigkeit von 27%. Und doch sind es oftmals nicht die fehlenden Jobangebote, sondern viel mehr der Wunsch nach Eigenverantworlichkeit und die Erfüllung der eigenen Bedürfnisse, die Gründer dazu bewegen, sich eine eigene Existenz aufzubauen.

Eine Tendenz, die zur Folge hat, dass viele Gründer allein agieren und keine Co-Gründer oder Mitarbeiter haben. Der Anteil von Gründern, die Mitarbeiter beschäftigen, geht seit dem Jahr 2010 sogar stetig zurück.  

Kein Wunder also, dass sich sogenannte Coworking-Spaces zunehmender Beliebtheit erfreuen. Die Büroräume bieten Selbstständigen und Freiberuflern die Möglichkeit, sich mit Kollegen oder Kunden auszutauschen und somit ihr Netzwerk stetig zu erweitern. Eine Entwicklung, die nicht überrascht. Schließlich zählen auch Konnektivität und Mobilität zu den Megatrends, die unsere Gesellschaft in Zukunft mehr und mehr beeinflussen und prägen werden.


Quelle: KfW-Gründungsmonitor 2019

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Eine Zukunftsvision von Carolin Walther-Wilkening

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Wir schreiben das Jahr 2040. Auf den Straßen ist es am Morgen, mitten im Berufsverkehr, auffällig ruhig. Kein Wunder, schließlich bewegen wir uns mittlerweile ausschließlich in Elektrofahrzeugen fort. Ob Roller, PKW oder Fahrrad, die Elektromobilität ist aus unserem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken.

Ich halte an einer der vielen Ladestationen, die seit einigen Jahren an fast jeder Straßenecke stehen, und lade meinen Elektroroller im Turbo-Modus auf. Schließlich habe ich in einer halben Stunde einen Termin im Coworking-Space. Ich treffe mich mit meinen Kollegen und unserem Teamleiter zu unserem wöchentlichen Meeting. Unsere Besprechungen finden jede Woche in einem anderen Stadtteil statt, damit die Anfahrtszeiten für jeden Mitarbeiter gerecht geregelt sind. Immerhin hat sich das Stadtgebiet von Berlin in den letzten zehn Jahren um ein Fünffaches vergrößert.

Aber so ist das eben mit der Urbanisierung. Die Stadtgebiete wachsen und immer mehr Vororte werden durch Elektrozüge direkt an die Innenstadt angebunden. Da kann es schon mal vorkommen, dass ich für eine Strecke quer durch die Stadt mehrere Stunden einplanen muss. Immerhin konnte ich dafür aber meine Präsenzzeit im Büro auf 25% herunterschrauben und arbeite die meiste Zeit vom Homeoffice aus. Dank unseren digitalen Konferenzräumen ist die Absprache mit meinen Kollegen, viele von ihnen sind quer über den Globus hinweg stationiert, deshalb auch von Zuhause aus möglich. Spätestens um 14:00 ist mein Arbeitstag dann aber auch schon wieder zu Ende.

Schließlich wartet am Nachmittag der Garten auf mich. Bis ich mich entspannt zurücklehnen und meinen Feierabend genießen kann, dauert es aber dennoch eine ganze Weile. Vorher muss ich mich um unsere Tiere, Beete und Ackerflächen kümmern. Um nachhaltig und gleichzeitig möglichst gesund zu leben, bauen wir unsere Lebensmittel schon seit einigen Jahren in Eigenregie an. Einen Supermarkt habe ich schon lange nicht mehr betreten. Aber es gibt ja auch nur noch einige wenige mitten in der Innenstadt. Und wer keinen Garten oder kein Stück Land besitzt, der setzt auf Hoch- und Vertikalbeete auf dem Dach oder beteiligt sich an den vielen Urban Gardening-Projekten.

Jetzt muss ich mich aber beeilen, wir erwarten heute Abend Gäste. Wir haben unsere Freunde aus Hamburg zum Essen eingeladen. Dank der E-Züge, die in Hochgeschwindigkeit in nur 25 Minuten von Hamburg nach Berlin fahren, können wir uns viel häufiger besuchen als früher. Früher, erinnere ich mich schmunzelnd, standen wir auf der Strecke mindestens einmal im Stau. Ein Glück sind diese Zeiten vorbei, seit es keine Autobahnen, dafür aber ein über ganz Europa reichendes Schienennetz für E-Züge gibt.

Apropos, dabei fällt mir ein, dass ich mir online noch ein Zugticket buchen muss, morgen geht es für mich nach Portugal. Die zwei Stunden Zugfahrt werde ich nutzen, um mit meiner Kollegin in Melbourne den Redaktionsplan für das nächste Quartal zu besprechen.

Multitasking nennt man sowas wohl… aber wem erzähle ich das, das gab es ja eigentlich schon immer.
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Es ist der 28. Juni 2040, morgens 8:12 Uhr.

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Mein Sprachassistent, ich nenne ihn Heinz-Rüdiger nach meinem ersten Freund, der schon damals ein echter Nerd war, weckt mich mit einem fröhlichen „Guten Morgen“ und dem Hinweis, dass ich ausreichend REM-Phasen hinter mir habe und nun die beste Zeit zum Aufstehen sei.

Aufgrund meiner gestrigen Blut- und Speichelanalyse schlägt mir Heinz-Rüdiger einen Eiweißshake mit Ingwerflavour zum Frühstück vor. Eier mit Speck wären mir lieber. Leider kann ich mir dieses Quartal keinen kulinarischen Ausrutscher mehr leisten, sonst droht mir möglicherweise eine ordentliche Beitragserhöhung seitens meiner Gesundheitskasse.

Das passende Outfit für den Tag hat Heinz-Rüdiger bereits ausgesucht, meine Termine an meinen implementierten Chip gesendet und den selbstfahrenden Abholservice organisiert.

Im Coworking-Space angekommen, sehe ich bereits das Hologramm meiner heutigen Gesprächspartner und biete Ihnen einen Kaffee an, virtuell sozusagen. Soll eigentlich ein Witz sein, versteht aber keiner mehr. Der Chip im Handgelenk blinkt. Ich soll die Elektroden anschließen, damit meine Hirnströme gemessen werden können und somit meine Gedanken direkt in zwei Sprachen übersetzt und widergegeben werden. Einerseits finde ich das sehr befremdlich, andererseits dann auch irgendwie gut, zumal das stundenlange Reden früher oft sehr ermüdend war. Außerdem rät man mir, während des Sitzens meine Oberschenkelmuskulatur stimulieren zu lassen.

Nach diesem Meeting brauche ich dringend eine Pause und spreche mit meinem humanoiden Roboterfreund Peter mithilfe meiner smarten Kontaktlinsen. Nach ein paar Komplimenten und einem virtuellen Kuss fühle ich mich gestärkt für die zweite Tageshälfte und gebe meiner virtuellen Assistentin die von ihr vorbereiteten Angebote mit meinem Fingerprint frei.

Der Chip unter meiner Haut blinkt – 17 Uhr, genug für heute. Auf dem Weg nach Hause speichere ich Heinz-Rüdiger noch den Bericht vom Tag ein, bevor meine analoge Spielgruppe zu Besuch kommt. Heinz-Rüdiger hat dafür gesorgt, dass unser Haushaltsroboter bereits alles aufgeräumt und hergerichtet hat. Mit den alten Geldscheinen, die ich aus Nostalgiegründen aufbewahrt habe, nachdem das Bargeld komplett abgeschafft wurde, spielen wir ab und an Monopoly. Dazu gibt’s vegane Leberwurstschnittchen und Erdbeerbowle, die allerdings mit richtigen Erdbeeren und ordentlich Alkohol, wovon Heinz-Rüdiger zum Glück nichts mitbekommen hat.

Um 23 Uhr meldet sich Heinz-Rüdiger mit einem dringlichen Unterton und mahnt zur Bettruhe. Um Diskussionen zu vermeiden, verabschiede ich meine Freunde und lege mich in die Schlafbox mit automatischer Temperaturregelung. Mit leicht melancholischer Stimmung schlafe ich ein und denke: Schön war‘s! Vor allem damals.
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In unserer Interviewreihe zum Thema „Visionen“ haben wir Ihnen in der Mai-Ausgabe des #mehrWERTs ganz verschiedene Persönlichkeiten vorgestellt, die es geschafft haben, mit Ihren Projekten etwas in Bewegung zu setzen. Einen Fortschritt zu erzielen - nicht nur einen gesellschaftlichen oder einen beruflichen Fortschritt, vor allem auch einen persönlichen Fortschritt. Denn sie alle glauben an ihre Ideen und Visionen. Und sie alle haben ein Ziel.  

Wir haben festgestellt: Visionen können etwas verändern. Was das ist, entscheiden Sie selbst.  

Und deshalb waren an dieser Stelle Sie an der Reihe. Wir wollten von Ihnen wissen: Was ist Ihre Vision? Wir haben Sie aufgefordert, uns die Geschichte von Ihrem Fortschritt, von Ihren Veränderungen und Ihren Visionen zu erzählen und ein Teil der Juni-Ausgabe des #mehrWERTs zu werden. 

Ausgewählt haben wir aus einer Vielzahl an spannenden Einsendungen schließlich eine ganz besonders inspirierende Erfolgsgeschichte und freuen uns, Ihnen heute Prof. Dr. Esin Bozyazi und ihre Vision vorzustellen.
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Prof. Dr. Esin Bozyazi ist Professorin für Social Entrepreneurship und Mitgründerin des Instituts für Soziale Nachhaltigkeit (ifsn).  

Prof. Dr. Bozyazi über ihre Vision  

Mein Kollege Prof. Dr. Lars Castellucci (Professor für nachhaltiges Management) und ich leiten das ifsn- als unabhängiges Institut für soziale Nachhaltigkeit gegründet- gemeinsam. Am Institut arbeiten wir mit den Ansätzen von neuen Organisationsformen. Wir haben für unser Institut gemeinsam mit unseren Mitarbeitern einen Wertekodex festgelegt: Wir arbeiten mit den ausgewählten Prinzipien der Soziokratie und der Holokratie, wodurch wir ein Arbeiten auf „Augenhöhe“ schaffen.

Denn für uns ist das Soziale der Schlüssel für eine nachhaltige Entwicklung und gleichzeitig die vernachlässigte Dimension im Nachhaltigkeitsdiskurs. Unser Ausgangspunkt ist, dass der Mensch nicht nur der Verursacher, sondern auch die Lösung der Probleme ist. Da wir als Menschen soziale Wesen sind und dementsprechend agieren, besteht die menschliche Welt im Zwischenmenschlichen.

Unsere Vision ist es aus diesem Grund, Menschen, Organisationen, Gesellschaften und Politik dazu zu bewegen, dass wir gemeinsam eine Welt mit guten Beziehungen gestalten. Wir wollen die Nachhaltigkeit und somit das rund um menschliche, soziale und gesellschaftliche Werte orientierte Handeln fördern. Wir möchten das Institut sein, das bei allen Herausforderungen und Fragestellungen des 21. Jahrhunderts Organisationen bei dem Thema Nachhaltigkeit zur Seite zu steht, gesellschaftsrelevante Fragen stellt und sie zugleich beantwortet und die Menschen begleitet und berät.

Zudem initiieren wir das erste Global Social Sustainability Forum in 2022. Die Arbeiten hierzu haben mit dem ersten regionalen Forum (Rhein-Neckar-Region) in Mannheim bereits begonnen.

Wie können wir unsere Vision erreichen?

Wir forschen, veröffentlichen Daten und Fakten, bilden weiter, entwickeln neue Konzepte und Ideen, motivieren, inspirieren und arbeiten mit allen Stakeholdern zusammen. Entstanden ist somit ein Think-and-Do-Tank: eine Denk- und Projektwerkstatt für Forschung, Praxistransfer und Politikberatung sowie eine Plattform für externe Partnerinnen und Partner.

http://ifsn.euhttp://www.business-design-workshops.de

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Kulturtipp

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Was bedeutet Heimat für Sie? Und wo genau ist Ihre Heimat?

Ein Projekt von Ina Bartenschlager und Annette Coen

In einer Welt, in der wir sowohl in unserem Privat- als auch in unserem Berufsleben stets flexibel und spontan agieren sowie reagieren müssen, gerät unsere Heimat manchmal in Vergessenheit. Dabei können Gedanken an sie so wunderbare Gefühle wie Geborgenheit, Sorglosigkeit und Lebensfreude bei uns auslösen und uns an unsere Wurzeln, an unseren Ursprung erinnern.  

Ina Bartenschlager und Annette Coen haben über hundert Briefe in die Welt geschickt. Darin enthalten sind kurze Texte, Fotos oder andere Fragmente ihrer Pfälzer Heimat. Gesendet haben sie ihre Heimatgrüße an Freunde, Künstler, Bekannte und Unbekannte, ganz gleich, ob nah oder fern. Denn für sie hat Heimat viele Seiten - und ist doch nicht immer nur ein Ort.  

Die Antwort-Briefe, unter anderem von #mehrWERT-Initiatorin Anja Lothschütz, Rücksendungen und Überraschungen zeigen die beiden Künstlerinnen nun in einer Schaufenster-Ausstellung, die sie im Rahmen der Langen Nacht der Kulturen am 29. Juni 2019 in Kaiserslautern eröffnen.  

Eröffnung der Schaufenster-Ausstellung:  

Wann? Lange Nacht der Kultur, 29.6.2019, 17:30 bis 19:00 Uhr
Wo? BELLEVILLE - wortwerkstadt, Gaustr. 4, 67655 Kaiserslautern  

Vorbeischauen lohnt sich!  
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Ausblick

Was bedeutet es eigentlich für unsere persönliche Geschichte, für unser individuelles Lebensmodell, wenn sich alles verändert und wir immer zukunftsorientierter leben wollen und müssen?

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Welche Rolle spielt Tradition dann noch, wenn sich unser Denken und Handeln zunehmend auf Innovationen fokussieren und wir unseren Blick stets in die Zukunft richten?

Wir finden, Innovationen brauchen Tradition. Schließlich können auch wir die Welt nicht ständig neu erfinden und bedienen uns in unserem täglichen Leben oft genug, bewusst oder unbewusst, an Mustern und Prozessen, die es schon einmal gab.  

Und weil die Vergangenheit manchmal eben doch der Wegweiser für die Zukunft ist, wollen wir in der Juli-Ausgabe des #mehrWERTs auf die Verbindung von Tradition und Innovation aufmerksam machen. Wir möchten aufzeigen, wie wichtig es ist, Tradition innovativ zu gestalten und Gefühle, Werte, Handwerk und Denkweisen, die unsere Gesellschaft seit Jahrhunderten prägen, zu erhalten und zukunftsfähig zu machen.  

Wir möchten wissen: Wie zukunftsfähig ist Tradition?

Und wir ziehen ein Resümee: Vision, Innovation, Tradition - wie hängen unsere drei Fokusthemen der Sommerausgaben des #mehrWERTs miteinander zusammen? Wie bedingen sie sich und was bedeutet es überhaupt, sie in einen Zusammenhang zu bringen? Erfahren Sie gemeinsam mit uns, wie innovativ Traditionen sein können.

Bis zum nächsten Mal,  

Ihre #mehrWERT-Redaktion
 
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Wir freuen uns auf Sie!
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Impressum

23.04.2019
Verantwortlich für die Seiteninhalte des #mehrWERT Magazins ist die WerteWissenWandel, Gesellschaft für Zukunftsgestaltung gGmbH www.wertewissenwandel.com
Hauptstrasse 128, 69469 Weinheim, Tel.: +49 6201 / 4947 484
E-Mail: info@wertewissenwandel.com Registereintrag: Amtsgericht Mannheim, Registernummer: HRB 720678
USt-IdNr.: DE 297041118
Geschäftsführerin: Anja Lothschütz 
Chefredaktion: Carolin Walther-Wilkening

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